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E-Auto fahren wird teurer: Was sich mit 1. April 2025 in Österreich ändert

TaxFinder RedaktionInsights für die Steuerwelt31.03.20252 min Lesezeit
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Das Jahr 2025 bringt für E-Auto-Besitzer:innen in Österreich erhebliche Kostensteigerungen. Während Elektrofahrzeuge bisher steuerlich bevorzugt wurden, ändern neue Regelungen diesen Vorteil. Hier ein Überblick über die wichtigsten Änderungen und ihre Auswirkungen.

Einführung der motorbezogenen Versicherungssteuer für E-Autos

Ab dem 1. April 2025 fällt die Steuerbefreiung für Elektroautos weg. Die motorbezogene Versicherungssteuer, die bisher nur für Verbrenner galt, wird nun auch für E-Autos erhoben. Die Höhe der Steuer hängt von zwei Faktoren ab:

  • Nenndauerleistung des Elektromotors: Die ersten 35 kW kosten 25 Cent pro kW, die nächsten 25 kW 35 Cent, und alle weiteren kW 45 Cent.

  • Eigengewicht des Fahrzeugs: Für die ersten 500 kg werden 1,5 Cent pro kg berechnet, danach steigen die Sätze auf bis zu 4,5 Cent pro kg.

Beispielsweise zahlt ein Tesla Model Y (1.979 kg, 153 kW) künftig rund 767 Euro pro Jahr, während ein leichteres Modell wie der BMW i3 (1.345 kg, 75 kW) mit etwa 170 Euro deutlich günstiger bleibt.

Steigende Betriebskosten durch höhere CO₂-Bepreisung

Die nationale CO₂-Bepreisung ist seit dem Januar 2025 von 45 auf 55 Euro pro Tonne CO₂. Dies wirkt sich nachhaltig auch auf E-Autos aus:

  • Höhere Energiekosten könnten sich auf den Strompreis auswirken.

  • Plug-in-Hybride und Verbrenner werden durch teureren Treibstoff belastet (Benzin +2 Cent/Liter, Diesel +3 Cent/Liter).

Unsichere Förderungen und steigende Versicherungsprämien

Die staatliche Förderung für Elektroautos in Höhe von bis zu 5.400 Euro gilt nur noch bis Mai 2025. Ob sie verlängert wird, ist unklar. Gleichzeitig steigen die Prämien für Kfz-Versicherungen aufgrund der Inflation um durchschnittlich 6–10 %, was auch E-Autos betrifft.

Auswirkungen auf den Markt

Die neuen Regelungen könnten den Absatz großer und leistungsstarker Elektro-SUVs bremsen, da diese besonders von der Steuer betroffen sind. Kompakte Modelle wie der Fiat 500e bleiben hingegen weiterhin attraktiv mit jährlichen Steuerkosten unter 200 Euro. Experten warnen jedoch, dass die höheren Betriebskosten die Attraktivität von Elektroautos insgesamt schmälern könnten.

Elektroautos werden teurer im Unterhalt – insbesondere größere und leistungsstärkere Modelle. Wer ein E-Auto besitzt oder plant, eines zu kaufen, sollte die neuen Kosten genau kalkulieren und mögliche Einsparpotenziale wie günstigere Versicherungen oder leichtere Fahrzeuge berücksichtigen.

Foto von TaxFinder Redaktion

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