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Steuern & Abgaben

Gaming

Gaming bezeichnet das Spielen von Video- und Computerspielen auf Konsole, PC oder Smartphone; als Beruf umfasst es Streaming, Let's-Play-Videos, Turnierteilnahme, Game-Tests und den Handel mit virtuellen Gegenständen.

Steuerlich kommt es auf die Einnahmen an: Spenden und Abonnements auf Streaming-Plattformen, Werbeerlöse, Sponsoring und Preisgelder sind Einkünfte aus Gewerbebetrieb, sobald die Tätigkeit nachhaltig und mit Gewinnabsicht ausgeübt wird (§ 23 EStG); reines Hobbyspielen ohne Einnahmen ist steuerlich bedeutungslos. Virtuelle Güter, die gegen Geld verkauft werden, sind ebenfalls Betriebseinnahmen.

Erlöse von ausländischen Plattformen kommen meist ohne Umsatzsteuer: Die Leistung des Streamers an die Plattform ist im Sitzstaat des Empfängers steuerbar, die Umsatzsteuer schuldet dort die Plattform. Bis zur Kleinunternehmergrenze von 55.000 Euro brutto bleibt der Gamer in Österreich von der Umsatzsteuer befreit (§ 6 Abs 1 Z 27 UStG, Stand Oktober 2026).

Für Kanzleien ist die Zielgruppe jung und digital: Belege sind Plattformabrechnungen, Zahlungen laufen über Zahlungsdienstleister, und die Abgrenzung zwischen Hobby und Betrieb entscheidet über Verlustabzug und Gewerbeberechtigung.

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