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Fachbegriffe

Payment-Systeme

Auch: Zahlungsdienstleister

Payment-Systeme sind Dienste und Anbieter, die Zahlungen zwischen Käufern und Verkäufern abwickeln: Kartenzahlung an der Kasse, Zahlungsdienstleister wie PayPal, Stripe, Klarna oder Shopify Payments im Online-Shop, Überweisung, Lastschrift und Wallet-Lösungen am Smartphone.

In der Buchhaltung bildet der Zahlungsdienstleister ein eigenes Verrechnungskonto: Der Kunde zahlt den Bruttobetrag an den Dienstleister, dieser behält Gebühren ein und überweist Sammelbeträge auf das Bankkonto. Umsatz, Gebühr (eine Betriebsausgabe, bei ausländischen Anbietern mit Übergang der Steuerschuld) und Auszahlung sind getrennt zu erfassen und mit den Transaktionsberichten abzustimmen.

Zahlungen mit Bankomat- oder Kreditkarte vor Ort gelten als Barumsätze im Sinne der Registrierkassenpflicht (§ 131b BAO), Online-Zahlungen nicht. Seit 2024 melden Zahlungsdienstleister grenzüberschreitende Zahlungen an Zahlungsempfänger mit mehr als 25 Transaktionen im Quartal an die Finanzverwaltung (CESOP), die daraus Umsatzsteuerverkürzungen im Onlinehandel aufspürt.

Für Kanzleien mit Handelsklienten ist die Abstimmung der Payment-Konten eine der aufwendigsten Monatsarbeiten; Schnittstellen, die Berichte automatisch einlesen, sparen hier am meisten Zeit.

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