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Fachbegriffe

Sachkonten

Sachkonten sind die Konten des Hauptbuchs, auf denen die Geschäftsfälle nach ihrem sachlichen Inhalt gebucht werden: Bestandskonten für Vermögen und Kapital, Erfolgskonten für Aufwendungen und Erträge, von Kassa und Bank über Betriebsausstattung bis zu Umsatzerlösen und Mietaufwand.

Geordnet sind sie nach einem Kontenrahmen; in Österreich ist der Einheitskontenrahmen der KSW der Standard, der die Konten in zehn Klassen von 0 (Anlagevermögen) bis 9 (Eigenkapital und Abschlusskonten) gliedert und von Kanzleisoftware wie BMD vorbelegt wird. Jedes Unternehmen leitet daraus seinen eigenen Kontenplan ab.

Den Sachkonten stehen die Personenkonten der Nebenbuchhaltung gegenüber: je Kunde ein Debitorenkonto, je Lieferant ein Kreditorenkonto, die in Summe auf den Sachkonten Forderungen und Verbindlichkeiten erscheinen. Aus den Salden der Sachkonten entstehen am Jahresende Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.

Die Kontierung, also die Zuordnung eines Belegs zum richtigen Sachkonto samt Steuercode, ist die Grundfertigkeit jedes Buchhalters und Prüfungsstoff der Buchhalter- und Bilanzbuchhalterprüfung nach dem BiBuG 2014.

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