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  • Hybrid

Management von operationellen Risiken und Reputationsschäden

Nicht-finanzielle Risiken erkennen, bewerten und steuern

ARS Akademie7. Juli 2027 · 09:00–17:00 UhrARS Seminarzentrum · Schallautzerstraße 4, 1010 Wien

Überblick

Warum teilnehmen

  • Cyberangriffe, Systemausfälle, Compliance-Verstöße oder ESG-Krisen: Operationelle und Reputationsrisiken können jedes Unternehmen treffen – oft unerwartet.
  • Wer heute resilient agieren will, braucht fundierte Methoden zur Identifikation, Bewertung und Steuerung nicht-finanzieller Risiken.

Kursüberblick

Operationelle Risiken und Reputationsrisiken zählen längst zu den zentralen Herausforderungen eines modernen Risikomanagements. Von IT-Ausfällen über interne Kontrolllücken bis zu medialen Krisen: Nicht-finanzielle Risiken wirken direkt auf Wertschöpfung, Entscheidungsprozesse und Unternehmensimage – und sind zunehmend im Fokus von Aufsicht, Stakeholdern und Öffentlichkeit.
Das Seminar vermittelt, wie diese Risiken systematisch analysiert, bewertet und gesteuert werden. Auf Basis der Definitionen nach Basel III lernen Sie, Eventkategorien wie Betrug, Compliance-Verstöße oder Drittparteirisiken einzuordnen und deren Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenspotenzial realistisch zu erfassen.
Ein besonderer Fokus liegt auf Reputationsrisiken: Sie sind schwer messbar, wirken jedoch oft am stärksten. Sie erfahren, wie sich mediale, ESG- oder Stakeholder-bedingte Risiken frühzeitig erkennen lassen und welche Kommunikations- und Krisenstrategien notwendig sind, um Schäden zu minimieren.
Zentrale Instrumente wie Risikoinventar, Risikoappetit, Risikotoleranz oder Key Risk Indicators (KRI) werden ebenso behandelt wie die Anbindung an das Interne Kontrollsystem (IKS) und die Rolle von Frühwarnsystemen. Praxisbeispiele, Schadensfälle und branchenspezifische Perspektiven (z. B. Finanz, Industrie, Handel) sorgen für hohe Relevanz und Transfernutzen.

Kursinhalte

Operationelle Risiken und Reputationsrisiken – Begriffsabgrenzung

  • Definition nach Basel III (Risikomanagement-Norm)

  • Abgrenzung zu finanziellen und strategischen Risiken

  • Charakteristika nicht-finanzieller Risiken

  • Warum sind Reputationsrisiken schwer messbar?

Kategorien operationeller Risiken und Reputationsrisiken

  • Eventkategorien nach Basel III (z. B. Betrug, IT-Ausfälle)

  • Taxonomie von Reputationsrisiken (Medien, Stakeholder, ESG)

  • Risikoattribute: Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe

  • Zusammenhang von Ursache und Reputationswirkung

Instrumente zur Steuerung nicht-finanzieller Risiken

  • Risikoinventar und Risikoassessment

  • Risikoappetit und Risikotoleranz im Management

  • Präventions- und Minderungsmaßnahmen

  • Krisen- und Kommunikationspläne bei Reputationsschäden

Risikoindikatoren und Messgrößen

  • Key Risk Indicators (KRI) zur Risikoüberwachung

  • Qualitative und quantitative Messansätze

  • Frühwarnsysteme und Schwellenwerte

  • Grenzen der Messbarkeit von Reputationsrisiken

Zusammenwirken mit dem Internen Kontrollsystem (IKS)

  • Rolle des Internen Kontrollsystems (IKS)

  • Kontrollen zur Reduktion operationeller Risiken

  • Schnittstellen zwischen IKS und Risikomanagement

  • Wie unterstützt das IKS reputationsrelevante Entscheidungen?

Weitere Programmpunkte des Seminars

  • Branchenabhängige Risikoprofile (z. B. Finanz, Industrie, Handel)

  • Risiken im operativen Entscheidungsprozess

  • Eskalations- und Reportingwege im Unternehmen

  • Praxisbeispiele aus realen Schadensfällen

Zielgruppe

  • Risikomanager
  • Geschäftsführer
  • Berater
  • Führungskräfte mit operativer Leitungsverantwortung

Speaker

Preise und Pakete

  • Online

    Online

    € 700

  • Präsenz

    Vor Ort

    € 700

Preise verstehen sich netto (exkl. MWSt.), Ratenzahlung für Ausbildungen ab € 2.000,- möglich, fragen Sie bei unseren Bildungsberatern nach.

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