- Hybrid
Management von operationellen Risiken und Reputationsschäden
Nicht-finanzielle Risiken erkennen, bewerten und steuern
ARS Akademie8. Oktober 2027 · 09:00–17:00 UhrARS Seminarzentrum · Schallautzerstraße 4, 1010 Wien
Überblick
Warum teilnehmen
- Cyberangriffe, Systemausfälle, Compliance-Verstöße oder ESG-Krisen: Operationelle und Reputationsrisiken können jedes Unternehmen treffen – oft unerwartet.
- Wer heute resilient agieren will, braucht fundierte Methoden zur Identifikation, Bewertung und Steuerung nicht-finanzieller Risiken.
Kursüberblick
Operationelle Risiken und Reputationsrisiken zählen längst zu den zentralen Herausforderungen eines modernen Risikomanagements. Von IT-Ausfällen über interne Kontrolllücken bis zu medialen Krisen: Nicht-finanzielle Risiken wirken direkt auf Wertschöpfung, Entscheidungsprozesse und Unternehmensimage – und sind zunehmend im Fokus von Aufsicht, Stakeholdern und Öffentlichkeit.
Das Seminar vermittelt, wie diese Risiken systematisch analysiert, bewertet und gesteuert werden. Auf Basis der Definitionen nach Basel III lernen Sie, Eventkategorien wie Betrug, Compliance-Verstöße oder Drittparteirisiken einzuordnen und deren Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenspotenzial realistisch zu erfassen.
Ein besonderer Fokus liegt auf Reputationsrisiken: Sie sind schwer messbar, wirken jedoch oft am stärksten. Sie erfahren, wie sich mediale, ESG- oder Stakeholder-bedingte Risiken frühzeitig erkennen lassen und welche Kommunikations- und Krisenstrategien notwendig sind, um Schäden zu minimieren.
Zentrale Instrumente wie Risikoinventar, Risikoappetit, Risikotoleranz oder Key Risk Indicators (KRI) werden ebenso behandelt wie die Anbindung an das Interne Kontrollsystem (IKS) und die Rolle von Frühwarnsystemen. Praxisbeispiele, Schadensfälle und branchenspezifische Perspektiven (z. B. Finanz, Industrie, Handel) sorgen für hohe Relevanz und Transfernutzen.
Kursinhalte
Operationelle Risiken und Reputationsrisiken – Begriffsabgrenzung
Definition nach Basel III (Risikomanagement-Norm)
Abgrenzung zu finanziellen und strategischen Risiken
Charakteristika nicht-finanzieller Risiken
Warum sind Reputationsrisiken schwer messbar?
Kategorien operationeller Risiken und Reputationsrisiken
Eventkategorien nach Basel III (z. B. Betrug, IT-Ausfälle)
Taxonomie von Reputationsrisiken (Medien, Stakeholder, ESG)
Risikoattribute: Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe
Zusammenhang von Ursache und Reputationswirkung
Instrumente zur Steuerung nicht-finanzieller Risiken
Risikoinventar und Risikoassessment
Risikoappetit und Risikotoleranz im Management
Präventions- und Minderungsmaßnahmen
Krisen- und Kommunikationspläne bei Reputationsschäden
Risikoindikatoren und Messgrößen
Key Risk Indicators (KRI) zur Risikoüberwachung
Qualitative und quantitative Messansätze
Frühwarnsysteme und Schwellenwerte
Grenzen der Messbarkeit von Reputationsrisiken
Zusammenwirken mit dem Internen Kontrollsystem (IKS)
Rolle des Internen Kontrollsystems (IKS)
Kontrollen zur Reduktion operationeller Risiken
Schnittstellen zwischen IKS und Risikomanagement
Wie unterstützt das IKS reputationsrelevante Entscheidungen?
Weitere Programmpunkte des Seminars
Branchenabhängige Risikoprofile (z. B. Finanz, Industrie, Handel)
Risiken im operativen Entscheidungsprozess
Eskalations- und Reportingwege im Unternehmen
Praxisbeispiele aus realen Schadensfällen
Zielgruppe
- Risikomanager
- Geschäftsführer
- Berater
- Führungskräfte mit operativer Leitungsverantwortung
Speaker

Mag. Gerald Redinger
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Preise und Pakete
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Online€ 700
Präsenz
Vor Ort€ 700
